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Wajdi Mouawad

VERBRENNUNGEN

Die Kindheit ist ein Messer in der Kehle.“

Nawal Marwan, eine Frau, die in den letzten fünf Jahren bis kurz vor ihrem Tod kein Wort mehr gesprochen hat, hinterlässt ihren beiden erwachsenen Kindern in ihrem Testament, eine letzte große Aufgabe: Sie sollen den tot geglaubten Vater finden, und einen Bruder, von dessen Existenz sie bislang nichts wussten. 

Die Zwillinge Jeanne und Simon begeben sich auf Spurensuche in das vom Bürgerkrieg zerrüttete Heimatland ihrer Mutter. Mit jedem Hinweis, jeder Fährte kommen sie nach und nach der Wahrheit über ihre Familiengeschichte und das Schweigen ihrer Mutter näher. --  Bis es kein Entrinnen vor einer furchtbaren Erkenntnis gibt.

Der 1968 im Libanon geborene kanadische Schriftsteller Wajdi Mouawad verließ nach Ausbruch des Bürgerkrieges mit seinen Eltern sein Geburtsland. In „Verbrennungen“ erzählt er in Rückblenden Episoden aus Nawals Leben – mit allen Grausamkeiten, die Menschen im Krieg einander antun.

Einem Krieg, an dessen Ende es keine Gewinner, sondern nur Verlierer geben kann.

 

Vor dem Hintergrund wechselseitiger Gewalt erzählt  "Verbrennungen“ aber vor allem die Geschichte einer Familie im Ringen um Verständnis und Vergebung.

 

„Verbrennungen“ wurde 2010 vom kanadischen Ausnahme-Regisseur Denis Villeneuve unter dem Titel „Die Frau, die singt – Incendies“ verfilmt und für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert.

Regie:

Viktor Dell

 

Es spielen:

Gülce Fitzek

Nawal Marwan,   19 J.

 

Sina Hoppe

Nawal Marwan,   40 J.

 

Erna Fertinger

Nawal Marwan,   60 J.

 

Katharina Hoffmann

Jeanne, Nawals Tochter

 

Maik Dessauer

Simon, Nawals Sohn

 

Klaus Fischbach

Hermile Lebel, Notar

 

Robin Jäger

Nihad und Wahab

 

Andrea Glowig

Sawda

 

Ole Pampuch

 Antoine

 

Jörg Hapke

Chamseddine;

Fremdenführer

 

Frank Böck

Malak;

Abdessamad

 

Gunther Blessing

Schulhausmeister

 

 

Wiederaufführung:

Donnerstag, 31. Okt. 2019

Dock 4, Oberste Gasse, Kassel

 

weitere Termine:

Freitag,

1. Nov.  2019

Samstag,

2. Nov.  2019

   

jeweils 19:30 Uhr

Eintritt:12,-- Euro

    erm.   8,-- Euro

 ASTA-Kulturticket

 

 Platzreservierung (ab Mitte Sept.)

über Dock 4:

Tel.: 0561 787-2067 od.

 

 hier klicken  

 

 

 

 

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